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11.10.10 21:55 Alter: 7 Jahre
Kategorie: MTB Marathon
Von: Hannes Genze

2010-10-10: Supertrails und ein siebter Platz zum Saisonausklang


Lang ist auch diese Saison geworden. Um sie schön abzuschließen, nahm ich einmal mehr die weite Reise an die Côte d'Azur auf mich. Fast das gesamte Team fand sich in Frejus ein (Nur Moritz und Rudi fehlten), um die Saison auf den traumhaften Rennstrecken beim Roc d'Azur Festival zu beenden.

Nachdem Jochen bereits vor einem Jahr am Roc Enduro teilgenommen hatte, habe auch ich diesmal ein schweres Gerät mitgebracht. Dabei wird die Zeit von vier Downhillpassagen aufaddiert. Die Bergaufstrecken dazwischen kann man gemütlich angehen. Insgesamt sind 25 km zu bewältigen.
Gemeinsam nahmen wir am Donnerstag die vier Wertungsprüfungen unter die Stollen. Die Bergaufpassagen zwischendurch zählten zwar nicht zur Fahrzeit dazu. Dennoch brachten sie uns gehörig ins Schwitzen. Da ich mir in der dritten Prüfung trotz extra dicker Schläuche einen Platten einhandelte, reichte es in der Endabrechnung nach fünfbester Zeit im ersten und viertbester Zeit im letzten Abschnitt zu Platz 16. Als Schnellster im Schlussabschnitt konnte Jochen den siebten Rang verbuchen. Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß.

Einen Tag später fiel schon um acht Uhr der Startschuss zum Roc Marathon. 83 km hören sich nicht weit an, auf der ruppigen Strecke dauerte es aber dreieinhalb Stunden bis Jochen als Sieger das Ziel erreichte. Trotz eines Plattens hatte er nochmal zu Christoph Sauser aufschließen und diesen im Sprint besiegen können. Mein Marathonkollge Andi konnte als Dritter aufs Podium steigen.
Ich war ab der zweiten Verpflegung bei Kilometer 25 allein unterwegs, da ich das Tempo der Verfolgergruppe nicht ganz halten konnte. Im letzten Renndrittel lief es dann aber immer besser, so dass ich mich noch von Platz 13 auf sieben im Ziel verbessern konnte. Damit war ich in Anbetracht der starken Konkurrenz sowie einer Erkältung vom Anfang der Woche sehr zufrieden.

Als Abschluss stand nach nur einem Tag Erholung das Hauptrennen des Festivals an. Nach guter Startphase ging ich als Zehnter ins Gelände, musste aber schon bald Fahrer um Fahrer passieren lassen. Ich war nicht mehr voll auf Leiden programmiert und beschloss so, einfach die tolle Strecke zu genießen. Mit gut zehn Minuten Rückstand auf den Sieger kam ich nach zweieinhalb Stunden als 40. wieder am Stand in Frejus an.

Obwohl es nicht zu einem Spitzenresultat gereicht hat, hatte ich viel Spaß mit meinen Teamkollgen und werde im kommenden Jahr sicher wiederkommen!