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20.09.14 17:35 Alter: 3 Jahre
Kategorie: MTB Marathon, Etappenfahrt

2014-09-20: Transzollernalb als letztes MTB Rennen auf deutschem Boden

Es läuft gar nicht so übel bei meinem letzten MTB Rennen auf deutschen Boden. Auf der ersten Etappe gestern wurde ich Dritter im Sprint, auf der heutigen Königsetappe Vierter.


Die erste Etappe der Transzollernalb weist mit 1000 Höhenmetern auf knapp 60 Kilometern Distanz kaum Möglichkeiten auf, einen entscheidenden Vorsprung herauszufahren. Zwar fiel ich an den kurzen und damit sehr intensiv gefahrenen Anstiegen immer wieder mal ein wenig zurück, konnte dann jedoch immer wieder zur Spitzengruppe aufschließen. Zu zwölft näherten wir uns dem Ziel in Balingen. Kurz vor dem Ziel lag ich als Achter zu weit hinten. Mit einem Zwischenspurt verbesserte ich mich auf Position zwei hinter Stiebjahn von Bulls. An ihm kam ich jedoch nicht mehr vorbei, bevor es auf die letzten sehr verwinkelten Meter in die Innenstadt ging. Vielmehr passierte mich kurz zuvor noch Matthias Pfrommer. So vergab ich vielleicht die letzte Chance ein MTB Rennen zu gewinnen. Sei es drum, Podium ist dennoch gut.



Heute dann waren die Anstiege länger und es gab mehr davon. Ich versuchte möglichst gut für Markus zu arbeiten, der seinen Sieg vom Vorjahr hier wiederholen möchte. So verbrauchte ich Energie, wo ich diese für ein Rennen auf eigene Rechnung gespart hätte. Am vorentscheidenden sehr steilen Asphaltanstieg hinauf nach Messstetten zerfiel die Spitzengruppe auf Markus Tempoverschärfung hin. Während er sich mit Böhme und Stiebjahn von Bulls und Leisling von Kreidler absetzte, fand ich mich in einer Verfolgergruppe mit Sahm, Marx, Pfrommer und Hermann wieder. Schnell wuchs der Vorsprung der Spitzengruppe, aus der Leisling herausfiel. Am vorletzten Anstieg setzte ich mich mit Marx am Hinterrad aus meiner Gruppe ab, schloss etwa drei Kilometer vor Ziel zu Leisling auf und distanzierte diesen sogleich im letzten Anstieg. Marx konnte mir zwar folgen, jedoch nichts mehr für das Tempo tun. So erreichte ich als Vierter mit knapp zwei Minuten Rückstand das Ziel in Albstadt. Markus hatte in der Schlussabfahrt das Nachsehen gegenüber Stiebjahn, der so seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 14 Sekunden ausbauen konnte, während Böhme genau zwischen den beiden und mir über den Zielstrich rollte.

Morgen werden wir gemeinsam versuchen, diesen eigentlich kleinen Rückstand von Markus auf Stiebjahn zu egalisieren. Der deutsche Meister Böhme hat mit knapp einer Minute Rückstand wohl keine Chance mehr auf den Gesamtsieg.

Während ich gestern etwas mit der verpassten Chance haderte, war ich heute doch ganz zufrieden. Da ich einiges an Führungsarbeit geleistet hatte und zum Schluss dennoch gut aufdrehen konnte, geht der heutige Tag in Ordnung. Leider ist meine Erkältung doch hartnäckiger als gedacht, was sicher eine Beeinträchtigung darstellt.