Startseite | Kontakt | Impressum | Seitenverzeichnis
StartseiteNewsAktuellesArchivDas MaterialÜber michGalerieRennkalenderSponsoren & UnterstützerExterne Links
15.09.14 09:58 Alter: 3 Jahre

2014-09-14: Kleine Rehabilitation im Fassatal

Beim heutigen Valdifassabike Marathon in Moena konnte ich mit dem siebten Platz eine kleine Rehabilitation für mein Ausscheiden bei der DM vor einer Woche erreichen.


Bereits zum dritten Mal nahm ich heute am Valdifassabike Marathon in Moena in den Dolomiten teil. Ich fühlte mich in guter Verfassung und wollte mein Ergebnis vom letzten Jahr (11. Platz) auf jeden Fall verbessern. Es war mein letztes Rennen in den Alpen.

Bei nur sieben Grad ging es um neun los. Nach nur anderthalb Kilometern durch den Ort ging es in den ersten Anstieg von gut 1000 Höhenmetern auf nur sieben Kilometern Länge. Sogleich setzte sich Christian Hynek an die Spitze des Feldes. Spätestens ab Hälfte des Anstieges waren fast alle Fahrer allein unterwegs. Ich kam mit schon vier Minuten Rückstand oben an, als Elfter. Damit lag ich durchaus im Plan. Zur Hälfte des Rennens lag ich mit den Italienern Cattaneo und Mensi auf Rang neun bis elf. Mittlerweile war es sonnig und gar nicht mehr kalt. Während Mensi auf einmal die Kraft ausging, konnten Cattaneo und ich in der vorletzten Abfahrt einen zurückfallenden Fahrer auf- und überholen. Ich hatte große Mühe, Cattaneos Hinterrad zu halten. Irgendwie kam ich heute in den Abfahrten nicht so gut zurecht wie gewohnt.



Im letzten Anstieg sahen wir den Russen Medvedev etwa 45 Sekunden vor uns. In einer sehr steilen Waldwegpassage konnten wir zu ihm aufschließen. Im zweiten Teil dieses Anstieges gelang es mir, beide Konkurrenten abzuschütteln. Nun wollte ich mit möglichst viel Vorsprung vor ihnen in die Schlussabfahrt einbiegen, um nicht auf den letzten Metern noch mal überholt zu werden. Beide waren aber auch am Ende ihrer Kräfte und kamen mit einer bzw. zweieinhalb Minuten Rückstand auf mich ins Ziel. Ich hatte insgesamt neun Minuten Rückstand auf den souveränen Sieger Hynek eingesammelt, bin dennoch mit meinem siebten Platz sehr zufrieden. Das Podium wurde komplettiert vom kolumbianischen Meister Leonardo Paez und dem italienischen Meister Samuele Porro.

Heute lief es größtenteils sehr gut für mich. Nur im oberen Teil des ersten sehr langen Anstieges hatte ich ein wenig Probleme mit meinem Rücken. Meine leichte Erkältung scheint mich nicht sehr behindert zu haben.

Ich hoffe, dass diese in den kommenden Tagen nicht stärker wird, da ich ab Freitag bereits bei der Transzollernalb am Start stehen werde. Dort werde ich gemeinsam mit Markus versuchen, seinen Sieg vom Vorjahr zu wiederholen.