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27.07.14 21:39 Alter: 3 Jahre
Kategorie: MTB Marathon

2014-07-26: Erst Regen- dann Sektdusche

Am Abschusstag der Transalp ließen Dani und ich nichts mehr anbrennen. Mit einem zweiten Platz in der Tageswertung mussten wir uns in der Gesamtwertung lediglich unseren Teamkollegen Jochen und Markus geschlagen geben, denen so die erste erfolgreiche Titelverteidigung seit fünf Jahren glückte.


Zwar war diese letzte Etappe die kürzeste, doch hatte sie es nochmal in sich. Nicht nur, dass es vom Stadtrand Trentos weg gut 15 Kilometer nur bergauf ging. Auch regnete es in einer Tour recht kräftig. Lediglich die Temperaturen waren selbst auf den Höhen erträglich.

Etwa zur Mitte des ersten Anstieges ging es mir nicht mehr so gut. Zwar hatten wir drei Spitzenteams uns längst aller Gegener entledigt (lediglich Huber war ohne Partner noch bei uns), doch wollten Dani und ich möglichst lang bei Topeak bleiben, um den zweiten Gesamtrang auf jeden Fall ins Ziel nach Riva del Garda zu bringen. So gab mir Dani immer wieder einen kurzen Extraschub, damit wir den Anschluss halten konnten. Etwa drei Kilometer vor dem höchsten Punkt ging es dann nicht mehr. Bis zur Abfahrt sammelten wir anderthalb Minuten Rückstand auf. In der folgenden Abfahrt konnten wir jedoch recht bald wieder aufschließen. Am zweiten Berg wiederholte sich das Spiel. Nach zwei Drittel ließen wir abreißen, kamen in der Abfahrt aber wieder zurück nach vorn. In einem sehr rutschigen Abschnitt ließ Markus eine Lücke auf Alban und Kristian aufreißen. Dies nutzten die beiden, um sich aus dem Staub zu machen. Mit einer Minute Vorsprung gewannen sie die Etappe. Uns konnte es egal sein, konnten wir so gemeinsam den Doppelsieg im Team Centurion Vaude genießen.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Woche, wenngleich ich ohne die Unterstützung von Dani am Berg wohl etwas langsamer hätte fahren müssen. Doch denke ich, dass ich nicht nur Ballast in unserem Gespann war. Mit meiner Routine und Umsicht haben wir uns nie ernsthaft verfahren und keinen Defekt erlitten, waren dennoch bergab immer wieder in der Lage Zeit herauszuholen.

An dieser Stelle bedanke ich mich nochmal bei all unseren Betreuern, die uns vieren diese tolle Leistung erst ermöglicht haben. Unser drittes Team mit Rupi und Frank landete schlussendlich auf Platz acht, wobei sich Frank das weiße Trikot des schnellsten U23 Fahrers sicherte.

Nach ein paar Tagen Erholung werde ich am nächsten Sonntag in Seiffen beim Erzgebirgsmarathon starten. Ich bin gespannt, wieviel Frische bis dahin in meine Beine zurückgekehrt ist.