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22.07.14 21:10 Alter: 3 Jahre
Kategorie: MTB Marathon

2014-07-22: Retourkutsche für gestern

Heute stand die längste Etappe auf dem Programm der diesjährigen Transalp. Mit Tagesrang vier büßten Dani und ich im Kampf um Rang drei der Gesamtwertung ein wenig Zeit ein.


Pünktlich zum Start in Nauders begann es wieder zu regnen. Zudem war es mit unter zehn Grad nicht gerade kuschelig warm. Bereits in den ersten drei kleineren Anstiegen verlor ich immer einige Sekunden auf die Schnellsten konnte die Lücken bergab aber immer wieder schließen.

 

Der Mittelteil der Etappe war durch kurze, knackige Anstiege und die berühmten Waalweg Singletrails des Vinschgaus gekennzeichnet. Zwischenzeitlich konnte ich mit Platt einige Sekunden auf den Rest der Spitzengruppe herausfahren. Als es bei Kilometer 30 in den entscheidenden 900 Höhenmeter-Anstieg ging, waren alle vier Topteams der Gesamtwertung wieder zusammen.

 

Während sich unsere Kollegen zusammen mit Topeak recht schnell aus dem Staub machten, kämpfte ich verbissen um das Hinterrad von Bulls. Dani unterstützte mich so gut es ging. Doch die Steigung ließ nicht nach. Mittlerweile war es auch gar nicht mehr kalt, ganz im Gegenteil. Ein Becher kaltes Wasser verschaffte mir etwas Linderung. So schafften wir es im letzten Teil der Steigung, den Rückstand auf Bulls etwas zu verkürzen. Trotz sehr engagierter Fahrweise in der langen Schlussabfahrt verloren wir bis zum Zielstrich fast vierzig Sekunden auf Bulls. Derweil gewannen Jochen und Markus drei Sekunden vor Topeak die Etappe.

Meine Probleme heute waren sicher eine kleine Retourkutsche für den Ritt gestern. Daher hoffe ich, dass es mir morgen wieder besser geht und wir unsererseits Bulls in Bedrängnis bringen können. Jochen und Markus haben weiter knapp zwei Minuten Vorsprung. Es liegen immer noch vier Etappen vor uns. Es kann also noch viel passieren. Aber wir bleiben dran!