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21.07.14 16:28 Alter: 3 Jahre
Kategorie: MTB Marathon

2014-07-21: Tagessieg auf der zweiten Etappe

Dani und ich haben die heutige von starken Regenfällen gezeichnete zweite Etappe der Transalp von Imst nach Nauders gewonnen. Damit rücken wir auf Rang drei der Gesamtwertung.


Etwa eine halbe Stunde vor Start in Imst begann es zu regnen. Bis jetzt hat es damit nicht aufgehört. Was andere stört, ist für mich meist Anlass zur Freude, komme ich mit nasskalten Bedingungen doch meist sehr gut zurecht. Auch Dani war vor dem Start überzeugt, dass heute was drin liegt für uns. Nach dem fünften Platz gestern auf der ersten Etappe, wo ich am letzten Berg ziemliche Mühe hatte, wollten wir es heute besser machen.


Drei Berge galt es heute auf den 87 Kilometern nach Nauders zu überwinden. Auf der Pillerhöhe waren noch acht Teams zusammen, darunter alle drei Duos von Centurion-Vaude. In der Abfahrt wurde einigen Kontrahenten gehörig kalt, darunter mit Karl Platt einem der Träger des Gelben Trikots. Daher ermutigte ich Jochen und Markus im zweiten Anstieg gleich die Initiative zu ergreifen. Ihrem Tempo konnten neben Topeak, den Dritten von gestern, zunächst nur wir folgen. Nach etwa einem Drittel des 800 Höhenmeter-Anstieges musste auch ich abreißen lassen und mein eigenes Tempo weiterfahren.


An der Passhöhe lagen wir etwa 1:45 Minute zurück. Dank einer engagierten Fahrweise im folgenden Downhill sowie der anschließenden Flachpassage konnten wir diesen Rückstand egalisieren.


Nun stand noch der Schlussanstieg mit knapp 500 Höhenmetern bevor. Ich fuhr die erste Hälfte des Anstieges an der Spitze der Gruppe, bis Markus das Zepter übernahm. Allerdings hatten sowohl Jochen als auch Alban mit der Kälte zu kämpfen, so dass weder er noch Kristian weiter forcierten. Das war mein Glück. Denn so konnte ich ohne mich zu übernehmen mitfahren. Nun ging es noch ein Stück bergab, bevor die letzten steilen 50 Höhenmeter zur Ziellinie anstanden. Ich setzte mich erneut an die Spitze in der Hoffnung, dass Dani sich an mein Hinterrad hängen würde und die Gegenwehr der anderen beiden Teams nicht zu groß ausfallen würde.
Etwa 100 Meter vor dem Ziel schaute ich mich um, und es war wie gedacht. Dani war bei mir, dahinter schon eine kleine Lücke. So sicherten wir uns diese Etappe!

Da die Träger des Gelben Trikots gut fünf Minuten auf uns verloren, rückten wir auf Rang drei in der Gesamtwertung vor und unsere Kollegen Jochen und Markus übernahmen das Gelbe Trikot, womit sie ihrem Ziel Titelverteidigung näher gekommen sind. Allerdings warten noch fünf schwere Etappen auf uns. Gleich morgen steht die diesjährige Königsetappe an. Das Wetter wird sich wohl ein wenig bessern, auch das Profil der Etappe ist wieder sehr gut für Dani und mich. Wir versuchen nun, unseren Podestplatz in der Gesamtwertung zu verteidigen.