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14.06.14 23:59 Alter: 3 Jahre

2014-06-14: Sieg im Hochsauerland

Heute sicherte ich mir den Sieg über die große Runde von 123 km und 3500 Höhenmeter beim BIKE Festival in Willingen.


Beim Willinger Marathon werden drei Streckenlängen angeboten. Dabei befahren alle Teilnehmer die erste Runde, bevor es für die Mittel- und Langstreckler auf eine zweite Runde geht. Die letzte Schlaufe ist nur den Langstrecklern vorbehalten. Jedoch starten zunächst alle gemeinsam.
Unter denen, die die längste Stecke in Angriff nehmen wollten, machte ich vor allem in Konny, mit dem ich gemeinsam bei der Cape Epic gefahren war, meinen Gegner aus.


Lediglich neun Grad Celsius bot das Thermometer heute Morgen um 7:30 an, als insgesamt 1800 Teilnehmer auf die drei Strecken des Willinger Marathons geschickt wurden. Wie gewöhnlich prägten vor allem Fahrer, die nur die kleine Schlaufe absolvierten, die Startphase. Ich konnte jedoch, ohne ans Limit gehen zu müssen, mithalten. Dies verschaffte mir die Gewissheit, dass ich heute in guter Verfassung war.


Während sich zwei der Kurzstreckler absetzen konnten, füllte sich meine Gruppe immer mehr an, da niemand so recht Tempo machen wollte. Erst gegen Ende der ersten Schlaufe zerriss die mittlerweile 30 Mann starke Gruppe, als der Kampf um den verbliebenen Platz auf dem Podium der Kurzstrecke entbrannte.

Ich meinerseits testete eingangs der zweiten Schlaufe meine Gegner zum ersten Mal. Und siehe da, ich konnte mich sogleich um ein paar Sekunden absetzen. Am Ende des Anstieges wartete ich jedoch auf Konny und Ramses Bekkenk da ich nicht 65 Kilometer allein an der Spitze fahren wollte. An einem steilen Anstieg 15 Kilometer später fiel Ramses dann zurück. Konny hatte wohl vor allem aufgrund einer Erkältung ebenfalls einige Mühe mir zu folgen. Ich wartete mehrmals kurz auf ihn, um ihn etwas mitzuziehen. Ab etwa Kilometer 90 fuhr ich mein eigenes Tempo und schüttelte Konny schnell ab. Mein Ziel war es jetzt, möglichst die Zeit des Vorjahressiegers Tim Böhme zu knacken. Zwar scheiterte ich daran um elf Sekunden. Bedenkt man aber wie wir auf den ersten 50 Kilometern teils gebummelt haben, war ich doch sehr schnell unterwegs. Die Durchschnittsleistung betrug immerhin 262 W über 4:51 h.

Mit meiner Vorstellung heute bin ich sehr zufrieden, zumal ich vor allem zu Beginn recht mühelos fahren konnte. Das gibt mir Selbstvertrauen, auch beim Rennen am nächsten Wochenende ganz vorne landen zu können.