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9.06.14 13:50 Alter: 4 Jahre

2014-06-07: Zwei weitere Etappen im Mittelmaß

Auf Etappe drei und vier der 4Peaks erging es mir im Wesentlichen wie schon an den ersten beiden Tagen. An den Anstiegen konnte ich nie mit der Spitze mithalten, in den Downhills jeweils Positionen wettmachen.


Die dritte Etappe war mit 46 Kilometern zwar recht kurz, bot allerdings 2500 Höhenmeter. Am ersten Anstieg fühlte ich mich ganz passabel und kam als etwa Zehnter oben an. Doch schon im zweiten Anstieg meldete sich ein alter Bekannter zurück, der Rückenschmerz. Dieser bremste mich für den Rest der Etappe doch ziemlich ein. Dennoch gelang mir mit einer couragierten Fahrt vom höchsten Punkt der Rundfahrt (Wildkogel, 2100 m) erneut der siebte Tagesrang. Teamkollege Dani sicherte sich den zweiten Platz hinter Weltmeister Sauser.

Am letzten Tag ging es am Anfang gar nicht gut. Mit ziemlicher Mühe schaffte ich es in die zweite Gruppe, die sich in der 25 Kilometer langen Fläche zwischen den beiden Anstiegen zusammenfand. Den Anstieg hinauf zum Maiskogel erlebte ich als Leidenstour. Es war heiß, mein Rücken schmerzte und eigentlich ging es für mich um nichts mehr. So schloss ich die Rundfahrt mit dem 14 Platz der Tageswertung und dem zehnten Platz der Gesamtwertung ab.

An der Spitze des Rennens ging noch mal richtig die Post ab. Markus versuchte mit einer Attacke, den Exweltmeister Lakata noch vom Podium zu verdrängen. Zwar gelang ihm das nicht, doch bereitete er so den Weg für den Tagessieg von Jochen.

Einerseits komme ich zu dem Schluss, dass ich nicht mit der erhofften Fitness hier angetreten bin. Ich hatte mir eindeutig mehr erhofft. Andererseits muss man auch zugeben, dass es ein erstklassig besetztes Feld war und an der Spitze jeder einzelne Anstieg Vollgas gefahren wurde. Umso ärgerlicher ist es da, dass es der Veranstalter nicht für nötig hält, diese Weltklasseleistungen entsprechend zu honorieren. Ich bin mit meinen Platzierungen zwar nicht davon betroffen, doch dass es nur für die ersten Drei der Gesamtwertung Preisgeld gibt, ist mies. Es sollten sich alle Spitzenleute überlegen, ob sie im nächsten Jahr wieder teilnehmen wollen. Am Ende sind dies Profisportler, die vom Sport leben.

Ich hoffe, dass mein Körper wenigstens einen ordentlichen Trainingsreiz aus diesen vier Tagen mitnehmen kann und ich mit entsprechender Behandlung meine ISG-Probleme in den Griff bekomme, bis ich am kommenden Samstag in Willingen beim Marathon starte.