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5.06.14 15:21 Alter: 4 Jahre

2014-06-05: Halbzeit bei der 4peaks in Österreich

Nach zwei Etappen der Bike-4peaks, muss ich leider eingestehen, dass ich nicht dort bin, wo ich mich vor der Rundfahrt gesehen habe. Nach einem miesen Start gestern reichte es heute immerhin zu Platz sieben.


Die erste Etappe führte über 75 km von Leogang nach Lofer. Schon nach einem Drittel des ersten Anstieges konnte ich das Tempo an der Spitze nicht mehr mithalten. Mein Bauch fühlte sich an wie aufgepumpt, so dass ich nur schlecht Luft bekam. Nur als etwa 30. kam ich wieder zurück ins Tal. Nach der folgenden langen Flachpassage fühlte ich mich etwas besser und konnte an den abschließenden beiden 500-Höhenmeteranstiegen und der Schlussabfahrt kam ich noch als 15. in Lofer an. Allerdings wies ich über zwölf Minuten Rückstand auf. Das war wohl nix.

Heute wollte ich es nun besser machen. Und tatsächlich war ich nach dem ersten Anstieg immerhin in der großen Gruppe von Platz neun bis 20 dabei. Ich versuchte mich zwischen den beiden Bergen des Tages möglichst zu schonen. Standen uns doch mit dem Hahnenkamm 1000 Höhenmeter im Weg zum Ziel. An diesem Anstieg konnte ich ein brauchbares Tempo fahren und ging als Neunter in die technisch sehr anspruchsvolle Abfahrt. Das ein oder andere Mal musste ich ganz schön zaubern, um auf dem Rad zu bleiben. Immerhin konnte ich sowohl Teamkollege Rupi, der Probleme mit seinem Pedal hatte, wie auch den Deutschen Meister, der durch einen Platten zurückgefallen war, überholen und so als Siebter die Ziellinie überqueren.

Neu auf dieser Rundfahrt ist die Endurowertung. Dabei wird die Fahrzeit, der schwierigsten Abfahrt des Tages gemessen. Gestern war ich dabei Zehnter, heute Fünfter. Mit etwas mehr Konzentration hätte ich heute eventuell noch ein paar Sekunden schneller sein können. Doch will ich bei den Abfahrten auch nicht meine Gesundheit riskieren. Karl Platt hatte heute extra sein Fully gesattelt und so wie schon gestern die klare Bestzeit gesetzt. Immerhin eine Minute schneller als ich brauste er zu Tal.

Als Zehnter der Gesamtwertung nach dem heutigen Rennen geht für mich kaum noch was nach vorn, zu groß sind bereits die Abstände. Daher werde ich versuchen, jeweils ein möglichst hohes Tempo in den Anstiegen zu fahren als Training für die nächsten Rennen.