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3.11.13 19:54 Alter: 4 Jahre
Kategorie: Radcross/Radquer

2013-11-03: Heimsieg!

Beim heutigen Querfeldeinrennen meines Heimatvereins in Magstadt konnte ich alle Konkurrenten hinter mir lassen. Drei Wochen nach dem letzten MTB Rennen in Frankreich bestritt ich am diesem Wochenende gleich zwei Querfeldeinrennen.


Am Samstag startete ich in Stuttgart Vaihingen. Knapp drei Runden lang fuhr ich mit Kontakt zu Platz drei. Doch auf dem unrhythmischen und rutschigen Wiesenkurs kam ich nicht wirklich zurecht. Zudem hatte ich wegen des klebrigen Schlamms immer wieder Probleme beim Einklicken ins Pedal. Mit dem Heimrennen im Hinterkopf fuhr ich so auf Rang acht ins Ziel.

Image: L. Birg

Image: L. Birg

Am Sonntag standen dann bis auf eine Ausnahme dieselben Fahrer aus dem gestrigen Rennen am Start. Wieder war die Strecke vom Regen der Nacht aufgeweicht und der Schlamm klebrig. Doch heute galt es viel mehr Höhenmeter zu bewältigen - und ich hatte mein Publikum im Rücken! Voll motiviert ging ich ins Rennen. Zwar war der Start nicht optimal, doch zu Beginn der dritten von neun Runden erreichte ich das Spitzenduo mit dem Vortages- und Vorjahres-Sieger Michael Schweizer und seinen Mannschaftskollegen Ole Quast, Dritter von gestern. Schweizer hatte offenbar keinen guten Tag. So war es Quast, der versuchte, mich aus der Reserve zu locken. Schnell setzten wir uns ab und bauten Dank wechselseitiger Attacken unseren Vorsprung auf alle anderen kontinuierlich aus.



Jedoch war keiner von uns beiden in der Lage, den anderen wirklich abzuschütteln. Quast hatte jeweils nach der Laufpassage immer etwas Boden gut gemacht und versuchte so auch in der letzten Runde, mich dort abzuhängen. Doch schaffte ich auf der holprigen letzten Wiesenpassage den Anschluss und konnte auf der Zielgeraden den Sprint dann klar gewinnen.

Hatte ich gestern noch einige Zweifel an meiner Renn-Verfassung gehabt, fühlte ich mich heute das ganze Rennen über bestens. Für mich ist dieser Sieg ein toller Abschied von einer wechselhaften Saison. Nun werde ich erst einmal ein paar Wochen pausieren, um dann die nächste Saison vorzubereiten.



Vielen Dank an alle, die meinetwegen am sonnigen, aber sehr windigen Streckenrand standen,  um mich anzufeuern!