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9.09.13 20:59 Alter: 4 Jahre

2013-09-08: Ein Tag in den Dolomiten

Beim Val di Fassa Bike erlebte ich mit dem elften Platz einen ordentlichen Wiedereinstieg in den Wettkampfbetrieb.


Bereits vor einem Jahr stand ich bei diesem nur 64 Kilometer langen Rennen im Fassatal am Start. Wie vor Jahresfrist zählte das Rennen mit über 2.700 Höhenmetern zur World Series Marathon. Mit einem Platz unter den ersten zwanzig hat man ein Startrecht bei der nächsten Weltmeisterschaft.

Das war natürlich das Minimalziel. Viel wichtiger war es mir jedoch, mit möglichst wenig Rückstand das Ziel in Moena zu erreichen. Doch gleich zu Beginn des Rennens stellt sich allen Fahrern auf sieben Kilometern ein 1.000 Höhenmeter-Anstieg in den Weg. Mit meinem Tempo erreichte ich etwa auf Position 15 den Gipfel. Damit lag ich etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Die Konkurrenz war allerdings auch nicht von Pappe.

Mit mir waren auch meine Teamkollegen Jochen, Markus und Rupert im Rennen. Mit den beiden ersten fuhr ich den größten Teil des Rennens zusammen. Am zweiten und dritten Anstieg hatte ich jeweils Mühe, mich in unserer Gruppe zu halten. In der Abfahrt schaffte ich jeweils den Anschluss.

Am letzten Berg lief es noch einmal besser. Ich konnte mit den Schnellsten der Gruppe mithalten und alle in der Schlussabfahrt distanzieren. Hätte ich nicht zwischendurch nochmals angehalten, um mich zu vergewissern ob ich noch auf dem richtigen Weg war, hätte ich Zehnter oder gar Neunter werden können. Diese beiden Fahrer erreichten nur elf Sekunden vor mir das Ziel.


Nach der langen Wettkampfpause war das ein ordentliches Ergebnis. Zudem war der Abstand zu Platz sieben mit weniger als 1:20 Minuten nur gering. Damit ist mein Ergebnis in diesem durchaus hochkarätig besetzten Feld zufriedenstellend. Richtung Deutsche Meisterschaft in vier Wochen habe ich dennoch einiges zu erledigen, um in den Kampf um die Medaillien eingreifen zu können.